Am Vorabend dieser Partie kam es noch zu einem interessanten Dialog mit Josef Beutelhoff, der … nun ja … nicht gerade an mangelndem Selbsbewusstsein leidet. Er hatte nach wenigen Zügen gegen Georg Rott Remis gespielt und meine Partie gegen Klaus Schroer (1.e4 c5 2.c3 Da5 3.f4 d5 4.exd5 Sf6 5.c4 e6) beobachtet. Vor dem Turnierraum sinierte er über seine Chancen wie folgt: »morgen noch gegen Klaus Schroer gewinnen, dann zweimal Remis, dass sollte für eine Qualifikation reichen.«
Auf meinen Hinweis, dass unsere Partie (Schroer – Müller, 4. Runde) gerade im Anfangsstadium und längst nicht entschieden sei, meinte er nur, dass man »als Schwarzer so einen Quatsch nicht spielen könne«. Nach kurzer, aber fruchtloser Diskussion rang ich ihm dann das Versprechen ab, die gleiche Variante bis 5.c4 e6 zu wählen, sollte er im Turnier mit Weiß gegen mich gelost werden.
[...] Beckmann 1-0 Runde 3: Müller – Funke 1-0 Runde 4: Schroer – Müller 0-1 Runde 5: Müller – Beutelhoff 0.5-0.5 Runde 6: Hemmert – Müller 1-0 Runde 7: Müller – Haselhorst [...]