Mai 22

 Beim EU-Russland Gipfel in Samara lieferten sich Bundeskanzlerin Merkel und der russische Staatspräsident Putin einen netten Schlagabtausch, aus dem "Angie" nicht unbedingt als Siegerin hervorging.

 Angela Merkel kritisierte (zurecht) die jüngsten Vorkommnisse um den Regimegegner und Ex-Schachweltmeister Garry Kasparov und andere russische Bürgerrechtler. Vladimir Putin konterte mit einem Hinweis auf die jüngsten Razzien bei G8-Gegnern in Deutschland drei Wochen vor dem Gipfel in Heiligendamm.  In Deutschland würde man es doch genauso machen.

 Recht hat er ja irgendwie, der Mann. 

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Mai 22

 Der ehemalige CDU-Generalsekretär und Querdenker Heiner Geißler tritt der Bewegung attac bei. Attac, eine globalisierungskritische  Bewegung, zitiert Geißler auf der eigenen Webseite mit den Worten:

 "Ich trete bei Attac ein, weil ich das Recht auf gewaltfreie Demonstration, für das Attac eintritt, nachdrücklich unterstütze."

 Auch inhaltlich unterstütze er die Anliegen des Netzwerkes: Attac trete für eine soziale und ökologische Globalisierung ein. "Und genau das, die humane Gestaltung der Globalisierung, ist aus meiner Sicht eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit – wenn nicht sogar die wichtigste Aufgabe", sagte Geißler Attac zufolge.

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Mai 21

Das Ehrenwort des ehrenwerten Helmut Kohl

 Im Jahr 1999 gibt der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler (damals Mitglied im CDU-Bundesvorstand) zu, daß seine Partei in der Zeit bis 1998 "schwarze Konten" geführt hatte, die der Verschleierung  illegaler Parteispenden dienten. Obwohl er dies vorher als "üble Verleumdung" abgetan hatte, räumt Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl die Existenz dieser Konten in einem späteren Fernsehinterview ein. Er gibt weiter an, etwa 2,1 Millionen DM illegaler Parteispenden angenommen zu haben. In die CDU-Parteispendenaffäre sind außerdem der damalige CDU-Schatzmeister Walter Leisler Kiep, CDU-Finanzberater Horst Weyrauch, Wolfgang Schäuble, Max Strauss und der Waffenhändler Karlheinz Schreiber verwickelt.

 Im August 2000 veröffentlicht der Spiegel einen Bericht, in dem behauptet wird, daß diese illegalen Parteispenden ausschließlich zur Finanzierung von Wahlkämpfen verwendet worden sei. Die Staatsanwaltschaft Bonn eröffnet ein Ermittlungsverfahren gegen Helmut Kohl. Dieser erkärt, daß er er den Spendengebern sein Ehrenwort gegeben habe, deren Namen nicht preiszugeben. Nach Auffassung von Rechtsexperten stellt Helmut Kohl somit sein persönliches Ehrenwort über die damalige Rechtslage, das Parteiengesetz und die Verfassung. Trotzdem wird das Verfahren 2001 wegen geringer Schuld und gegen die Zahlung einer Geldbuße von 300.000,- DM eingestellt.

 Die Namen der Spender und die Gesamthöhe der illegalen Spenden sind bis heute nicht bekannt.

[Quelle: Wikipedia, Tageschau.de ] 

 

Die Erinnerungslücken des Wolfgang Schäuble

 Im Dezember 1999 wird Wolfgang Schäuble (CDU) durch einen Zwischenruf von Hans-Christian Ströbele (Bündnis90/Die Grünen) auf seine Kontakte zum Waffenhändler Karlheinz Schreiber angesprochen. Wolfgang Schäuble antwortet, er habe "irgendwann im Spätsommer oder im Frühherbst 1994“ bei „einem Gesprächsabend in einem Hotel in Bonn [...] einen Herrn kennengelernt, der sich mir als ein Mann vorgestellt hat, der ein Unternehmen leitet. Ich habe später festgestellt, daß es dieser Herr Schreiber war. [...] Auf der damaligen Veranstaltung bin ich Herrn Schreiber begegnet. Das war es.“

 Mitte Januar 2000 "erinnert" sich Wolfgang Schäuble daran, im Jahr 1994 für die CDU eine Bargeldspende in Höhe von 100.000,- DM von Karlheinz Schreiber entgegengenommen zu haben. Das Geld sei bei der CDU unter "sonstige Einnahmen" verbucht worden, ist aber in keinem Rechenschaftsbericht veröffentlicht. Später "erinnert" sich Wolfgang Schäuble an ein weiteres Treffen mit dem Waffenhändler Schreiber im Jahr 1995, jedoch an keine weitere Spende.

 Die damalige CDU-Schatzmeisterin Brigitte Baumeister widerspricht den Erinnerungen Schäubles und gibt als Konsequenz ihr Amt auf. Ein Ermittlungsverfahren der Berliner Staatsanwaltschaft gegen Wolfgang Schäuble wegen uneidlicher Falschaussage wird eingestellt. Wolfgang Schäuble entschuldigt sich im Jahr 2000 bei der Deutschen Öffentlichkeit und beim Bundestag für seine "Erinnerungslücken."

 Der Verbleib der 100.000,- DM ist bis heute nicht geklärt, Brigitte Baumeister nie wieder für den Bundestag nominiert.

[Quelle: Wikipedia, Tagesschau.de

 

Der Fachmann Otto Wiesheu

 Im Jahr 1983 verursacht der damalige Generalskretär der CSU, Otto Wiesheu, unter Alkoholeinfluß (1.75 Promille) einen Verkehrsunfall, bei dem eine Person getötet und eine weitere schwer verletzt wird. Nachdem der Bayerische Landtag seine Immunität aufhebt, wird Otto Wiesheu angeklagt und später zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten (zur Bewährung ausgesetzt) und der Zahlung einer Geldbuße von 20.000,- DM verurteilt.

 10 Jahre später wird Otto Wiesheu  Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und hält dieses Amt bis 2005 inne, bevor er im gleichen Jahr als Vorstandsmitglied zur Deutschen Bahn AG wechselt.

 Eines seiner Unfallopfer ist leider immer noch tot.

[Quelle: Wikipedia ] 

 

Der großzügige Laurenz Meyer 

 Der damalige CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer gerät Ende 2004 wegen Zahlungen des RWE-Konzerns an ihn unter Druck. Neben seiner Bezüge als Vizelandtagspräsident NRW und Generalsekretär der CDU erhält Laurenz Meyer Strom zu verbilligtem Mitarbeitertarif und Zahlungen vom RWE Konzern. RWE hatte im Jahr 2000 den Konzern VEW, früherer Arbeitgeber von Laurenz Meyer, übernommen.

 Es geht um etwa 250.000,- DM. Laurenz Meyer spricht in dem Zusammenhang von "Sonderausschüttungen", der Stromkonzern RWE gibt später zu, 160.000,- DM von insgesamt 250.000,- DM seien aufgrund eines "Kommunikationsfehlers" überwiesen worden.

 Laurenz Meyer kündigt schließlich an,  81.000,- Euro zurück an den RWE-Konzern zu überweisen, der Konzern werde dieses Geld auf 100.000,- Euro aufstocken und als Spende an die SOS-Kinderdörfer weitergeben. Einen Hinweis auf den Zahlungseingang sucht man in den Medien vergebens, laut Kandidatenwatch.de (August 2005) ist das Geld jedoch überwiesen.

 Laurenz Meyer löst später nach "schwierigen Verhandlungen" sein Arbeitsverhältnis mit dem RWE-Konzern auf und erhält eine zusätzliche Abfindung in Höhe von 400.000,- Euro.


[Quelle: Wikipedia, Tagesschau.de]

 

to be continued… 

Mai 19

Leider muss ich Euch den Ursprung der folgenden Geschichte schuldig bleiben, trotz intensiver Suche ist es mir nicht gelungen, den eigentlichen Urheber zu finden. Der Autor möge mir verzeihen, daß ich ihn nicht nennen kann. Ich habe sie in einem Heiseforum entdeckt:

“Einen Leoparden sehen”

Was bedeutet das?

Einen Leoparden zu sehen bedeutet für eine Gruppe von Pavianen Angst. Es ist bei Pavianen so, daß die Mädels in der Mitte der Gruppe hocken, um dort ihrem Tagesgeschäft (wie z.B. Aufzucht der Jungen) nachzugehen, während die Jungs im Außenbereich bleiben müssen, um sich um die Sicherheit der Gruppe zu kümmern – klasische Rollenverteilung halt.

Na und?

Jetzt ist es so, daß nicht andauernd Leoparden um diese Gruppe herumschleichen. Wenn es geschieht, dann ist das zwar ernst, aber dennoch die Ausnahme. Außerdem solltet Ihr Euch mal ansehen, was drei erwachsene Paviane mit einem Leoparden machen – der hat nicht den Hauch einer Chance.

Das bedeutet weiterhin, daß die Männchen – außer zu Paarungszwecken oder im Falle eines Angriffs – eigentlich wenig Kontakt zum Inneren der Gruppe, also zu den Weibchen haben. Schließlich müssen sie sich um Wichtigeres kümmern.

Und weiter?

Jetzt sitzen die Männchen also am Rand der Affengruppe und langweilen sich. Sie möchten gerne zu den Weibchen – wie das eben nun mal so ist.

Wie stellen sie das an?

Ganz einfach, jetzt kommt der Trick: Sie geben vor, einen Leoparden zu sehen. Es gibt Warngeschrei, Gezeter, das komplette Programm aus dem Affenhaus rauf und runter. Die Gruppe rückt zusammen, und das Wichtigste: die Männchen sind wieder wer – sie sind wichtig und bekommen Aufmerksamkeit, diese “Helden”. Und die Chance, daß sich der größte Schreihals weiter vermehren darf, steigt.

Da in Wirklichkeit kein Leopard vorhanden ist, und die Weibchen in der Mitte der Gruppe eh nix von der Außenwelt mitbekommen, erliegen die Weibchen dem Eindruck, das monumentale Spektakel habe den Leoparden erfolgreich vertrieben.

Die Schreihälse, die vorgaben, einen Leoparden zu sehen, bekommen also ungeprüft Recht. Und wohl auch Sex.

Und was  hat das jetzt hier zu suchen?

Schaut Euch mal in den Medien (TV, Zeitungen, Internet) um…

  • Welche “Leoparden” dominieren die Politik?
  • Welche dieser Gefahren sind wirklich nachweis- und nachprüfbar?
  • Was ist bis heute tatsächlich passiert?
  • Wer sind die größten Schreihälse?
  • Welche Mittel werden vorgeschlagen, diese Gefahren abzuwehren?

…und zieht dann Eure eigenen Schlüsse. Lernt, echte Leoparden von unechten zu unterscheiden!

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Mai 18

All opening replies here are analysed using Gnu Backgammon (version 0.15-3) 4-ply. This is the same as a (hypothetical) Snowie 5-ply. For rollouts go to Tom Keith’s famous Backgammon Galore, Stick’s or Hardy’s webpage (work in progress).

Legend:

  • GG = Gammon Go
  • GS = Gammon Save
  • DMP = Double match point

Doubles

66: Always make both barpoints if you can. If your opponent splits with 6X make your acepoint at GG. In case of opponents 61 play 4 checkers down.

55: 13/3(2) if your opponent doesn’t split. If he splits, make two homeboard points. At GS play 13/8(2), 6/1*(2) if he splits with 21, 41 or 51.

44: Usually 24/20(2), 13/9(2). If you can hit a checker on your 5-point play 13/5*(2), if you can hit a checker on the 16-point play 24-16*(2), 13/9(2). In case you can hit two checkers and make a point then hit both.

33: The most difficult answer?! In general 24/21(2), 13/10(2) is probably the best reply. If your opponent splits to your barpoint point on him, if he splits to your 5- or 3-point making two homeboard points is the best play.

22: In general play 13/11(2), 6/4(2). At GS mostly 24/20(2) is correct.

11: If you don’t leave a direct shot play 8/7(2), 6/5(2) otherwise 24/22, 6/5(2). Only hit on your opponents 5-point if he has an additional builder aiming to the slot. If he splits to your 4-point, play 6/4*(2).

Making Points

31: Always make your 5-point. Only when your opponent slots his 5-point or runs with 63 and 54 hit him there and split your back checkers.

42: If your opponent splits with 64, 63, 62 hit. If he runs with 64, 62 hit him and split your back checkers. If he slots his 5-point hit him also and play the 2 from the midpoint.. Otherwise make your own 4-point.

53: Usually making the 3-point is correct. If your opponent leaves a blot at your 5 or 10-point or his 9-point hit him. At GS it’s sometimes better to split with 24/21, 13/8.

61: Usually making the barpoint is correct. In case your opponent splits to your 5-point hit him and split your own back checkers.

Hits

Opponents side of the board: If you can hit a slot in your opponets homeboard or a builder in his outer board you should do this.

Your side of the board: If he splits to your 4- or 5-point and you are able to hit him, play the second checker from your midpoint (only in case it’s not a 6).

Double hits: Not clear. Very often hitting two checkers is correct. In case of 1. 43 24/20, 13/9  -  41 it’s better to hit and split your back checkers.

Gammon Save

In general: Mostly splitting your back checkers for getting an advanced anchor is the correct play. With 22 you tend to play 24/20(2), with 53 24/21, 13/8 very often beats making your own 3-point. Splitting beats slotting.

Gammon Go

In general: If you can’t make point or hit your opponent it’s mostly correct to play two checkers down from your midpoint. Even with 65 this is very often the right play. Slotting beats splitting.

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